Archive for August, 2007

Aug 27 2007

InFlight Entertainment (IFE)

Im neuen Airbus A380 und der Boeing B787 Dreamliner  wird es wohl Standart sein: ein InFlight Entertainment für jeden Sitzplatz. Dies erhöht den Comfort für jeden Passagier und lässt die Zeit wie im Flug vergehen.

Wer bereits mit Signapore Airlines geflogen ist (z.B. Frankfurt - Signapore) wird das InFlight Entertainment (dass sich KrisWorld bei SIA-Signapore Airlines nennt) kennen. Mit einem Playstation-ähnlichem Controller kann man dabei zwischen Filmen, TV-Sendungen oder Videospielen (sogar Partien gegen andere Passagiere sind möglich) auswählen.

Diese Plattformen werden in Zukunft immer weiter ausgebaut. So wird es in Zukunft auch USB-Ports (z.B. für den IPod) und Stromanschlüsse für alle Sitze (auch in der Economy-Class) geben. Das Ganze kann dann auch per Touchsreen bedient werden und ist per Intranet/Internet angebunden.

Im A380 wird für ca. 6 Millionen Euro InFlight Entertainment-Elektronik eingebaut.  

Ein großer Hersteller für solche IFE - Systeme ist Panasonic. Das modernste System von Panasonic Avionics heißt eX2. Viele Fluggesellschaften haben diese System für ihre A380 ausgewählt.

Daneben bemüht sich Panasonic wieder Internet an Bord zu ermöglichen um so das ganze Produktportfolio aus einer Hand anbieten zu können (eigener Blog-Artikel zu diesem Thema).

siehe auch:

InFlight Entertaiment Präsentation von Virgin America (Video)

http://panasonic.aero/

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Aug 24 2007

Schnellere Seuchenausbreitung aufgrund wachsenden Luftverkehrs

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellte vor einigen Tagen ihren neuen Weltgesundheitsreport vor. Einen neuen Stellenwert nehmen dabei Seuchen ein. Sie stellen eine neue weltweite Bedrohung dar. In den letzen Jahren wurden dabei einige neue besonders agressive Krankheitserreger entdeckt.

Ein Mitschuld bei der schnelleren Ausbreitung trägt dabei der ständig wachsende Luftverkehr, der die Ausbreitung deutlich erleichtert und begünstigt:

Distanzen von mehreren tausenden Kilometern werden dabei innerhalb von wenigen Stunden überbrückt. Und auf Flughäfen und in Flugzeugen sind immer sehr viele Menschen auf Reisen, und dass alles auf sehr engen Raum.  

Das solche Epedemien nicht zu unterschätzen sind, verdeutlicht dass Beispiel SARS aus dem asiatischen Raum: durch die Epedemie entstanden Schäden und Kosten in Höhe von 60 Milliarden Dollar.

In modernen Verkehrsflugzeugen wird die Luft ständig umgewälzt und gefiltert. Dies verringert einer amerikanischen Studie zufolge das Ansteckungsrisiko auf einem Flug. Aber   ein Restrisiko bleibt bestehen.

In der nahen Zukunft wird man diesem Thema wohl deutlich mehr Aufmerksamkeit widmen als dies in der Vergangenheit der Fall war.

Die Verkehrsluftfahrt wird wohl der kritische Punkt bei der Seuchenbekämpfung bleiben.

siehe dazu auch:

http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/08/24/23Internet05.asp?cat=/politik

Link zur Studie

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Aug 20 2007

China Airlines B737-800 geht in Flammen auf

Auf der japanischen Insel Okinawa ist heute eine Boeing 737-800 der China Airlines kurz nach der Landung in Flammen aufgegangen. Alle 165 Insassen, darunter 2 Babys, sowie die Crew konnten über Notrutschen entkommen.  

Laut Fernsehberichten hatte ein Mitarbeiter am Boden auslaufendes Kerosin bemerkt und sofort die Rettungskette ausgelöst.  Das Flugzeug selbst wurde dabei komplett zerstört.

Aufgrund solcher Ereignisse muss jeder neue Flugzeugtyp erfolgreiche Evakuierungstests [”Alle Personen raus in 90 Sekunden”] nachweisen. Diese stellen bei jeder Zulassung eine Hürde dar.

Besonders spektakulär war der Evakuierungstest des Airbus A380.

Siehe auch zum heutigen Unglück:

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID7319248_,00.html 

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Aug 20 2007

lost-squadron.org

Published by Schwerer als Luft under Flugzeug, Luftfahrt

Vor 60 Jahren sollten mehrere Kriegsflugzeuge von den USA nach England überführt werden.

Nach einem Tankstopp in Grönland sollten Sie weiter nach Island überführt werden, die Flugzeuge mussten jedoch aufgrund von Navigationsproblemen (schlechtes Wetter & Funkprobleme) nach Grönland zurückkehren und wegen Treibstoffmangels auf dem Inlandeis notlanden.

Die Flugzeuge wurden aufgegeben und später über die Jahrzehnte vom Packeis bedeckt und eingeschlossen.

Heute liegen die Maschinen in etwa in 100m Tiefe. Einige Maschinen sind bereits zerstört, aber 2008 sollen die 5 gut erhaltenden P-38 Lightnings geborgen werden.

Im Mai 2008 wird die Expedition mit dem Namen Lost-Squadron mit der Bergung beginnen, dabei werden ca. 300 ehrenamtliche Mitarbeiter und Helfer versuchen, die Flugzeuge aus dem Eis zu bergen [Mitstreiter werden noch gesucht].

So sieht eine P-38 Lightning aus:

siehe auch:

http://www.lost-squadron.org

http://de.wikipedia.org/wiki/Lost_squadron

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Aug 12 2007

Antonow AN - 225

Der Airbus A380 ist zwar das größte Passagierflugzeug der Welt, aber das wirklich größte Flugzeug ist die Antonow - AN225.

Die Leistungsdaten und Abmessungen sind dabei in jeder Hinsicht enorm: 6 Triebwerke und eine Spannweite von knapp 90m! Das Abfluggewicht beträgt 600t bei 250t maximaler Zuladung; und es können maixmal 820 km/h erreicht werden….

Nur der Start sieht nach einer “Art-Nicht-Abheben” aus:
[Normale Flugzeuge brauchen aufgrund ihres Schub-Gewichtsverhältnis für einen Start 45 Sekunden] aber die AN225…(Video unbedingt bis zum Ende schauen!)


…hebt letzendlich auch ab.

siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Antonow_An-225

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Aug 10 2007

Website angstflug.de

Published by Schwerer als Luft under Uncategorized

Die Luftfahrt ist zwar das sicherste Verkehrsmittel überhaupt, aber ein Restrisiko bleibt immer. Davon zeugen auch die vielen Berichte über Zwischenfälle, Unfälleund sogar Flugzeugabstürzen auf angstflug.de. Besonders ins Auge sticht die “Desaster Map”:
Alle schweren bis leichten Vorkomnisse sind hier mit einem GEO - Tag auf der Weltkarte versehen. Einen Schwerpunkt bildet dabei der Flughafen Kai Tak(Honkong). Bis zu seiner Schließung im Jahr 1998 zählte der Flughafen zu den schwierigsten Flughäfen auf der Welt, was vorallem an
den starken Seitenwinden lag. Regelmäßige Besuche auf angstflug.delohnen sich daher auf jeden Fall.

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Aug 05 2007

Airbus A380 Zulassung

Der Airbus A380 hat eine weitere wichtige Hürde auf seinem Weg zur Zulassung genommen und darf jetzt auch auf 45m breiten Landenbahnen landen. In der Welt haben viele Flughäfen 45m breite Start- und Landebahnen.  

Damit das Landen technisch gefahrlos möglich ist, haben beim A380 nur die inneren Triebwerke eine Schubumkehr! Auf den 45m breiten Landebahnen ragen die äußeren Triebwerke über den betonierten Bereich der Landebahn hinaus (A380-Spannweite: 79,80 m). Die Gefahr, dass bei aktiver Schubumkehr Staub von den Grasflächen eingesaugt wird und das Triebwerk beschädigt wird, wäre zu groß.

Ab Mitte August führt der größte A380-Kunde Emirates (45 Flugzeuge sind fest bestellt) zusammen mit Airbus Systemtests in Dubai durch. Dabei werden typische Abfertigungs- und Wartungsabläufe am Flugzeug im Zusammenspiel mit dem Flughafen getestet. Eine besondere Herausforderung bildet dabei die große Hitze und der Sand im Wüstenstaat.



siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Airbus_A380
http://mediacentre.ekgroup.com/   

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Aug 02 2007

Jetzt doch wieder Internet an Bord von Flugzeugen

Nach dem bereits vor einigen Jahren ein erster Versuch Internet an Bord von Flugzeug zu etablieren gescheitert ist , wird nun wahrscheinlich doch noch ein zweiter Anlauf gemacht. Die Gründe für das bisherige Scheitern waren zum einen die happigen Verbindungsgebühren von mehreren Dollar/Euro pro Stunde und zum Anderen, dass viele Geschäftsreisende (die eigentliche Zielgruppe) den Flug als Ruhephase genießen: man kann in Ruhe arbeiten/schlafen ohne dass minütlich das Telefon klingelt/der Blackberry eine Mail meldet. Auch die Technik ist ziemlich aufwendig und teuer: An Bord des Flugzeugs wählen sich die Laptops der Geschäftsleute per WLAN ein, diese Signale werden dann an  eine drehbare Antenne [kleine Satelittenschüssel] auf der Rumpfoberseite des Flugzeugs geschickt, diese richtet sich nach einem eigenen Satelitten aus und hält ständig “Augenkontakt”, das Signal wird also vom Flugzeug über den Satelitten an eine Bodenstation gesendet, die das Ganze ins Internet weiterroutet. Antennen, Satelitten (für eine globale Signalabdeckung), Betreibergesellschaft bilden eine Kostenpunkt von ca. 100 Millionen Euro, man darf also gespannt sein ob es diesmal mit dem Internet über den Wolken klappt.

Die Lufthansa-Website kündigt derzeit an, dass es wieder Internet über den Wolken geben wird [http://80.242.134.46/flynet2004/de/].

Um das Internet über den Wolken zu testen, gab es sogar eine eigene Testmaschine:

siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Connexion_by_Boeing

Eine Alternative zu indirekten Satelittenverbindungen sind direkte Boden - Luftverbindungen. Die Firma OnAir (http://www.onair.aero/) bietet eine solche Lösung an. Dabei soll in erster Linie auch Mobilfunk an Bord ermöglicht werden (zusätzlich soll es aber auch noch eine Internet/TV - Anbindung geben).

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Aug 01 2007

Airbus A380 Seitenwind - Landungen

Im Rahmen der Zulassungstests musste der Airbus A380 auch Seitenwindlandungen auf Island absolvieren. Dabei entstanden diese spektakulären Aufnahmen, die wohl auch Nicht-Luftfahrtfans begeistern.

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